Bürgerbeteiligung in Kommunen verankern

Foto: Lars Steffens via flickr.com , Lizenz: CC BY-SA 2.0

Mehr und mehr Stadt- und Gemeinderäte entscheiden sich dafür, Bürgerbeteiligung systematisch in ihrer Kommune zu verankern. Dafür schaffen sie verlässliche Regeln für das Zusammenspiel zwischen Rat, Verwaltung und Bürgern.

Die Broschüre stellt unterschiedliche Instrumente der Verankerung vor und beleuchtet ihre jeweiligen Stärken und Schwächen: Leitlinien und Bürgerbeteiligungssatzung haben den Charakter eines Regelwerks, um Verfahrensabläufe zu definieren und Qualitätsstandards zu sichern. Eine zentrale Koordinierungsstelle kann einen Wissenspool aufbauen und Bürgerbeteiligung institutionalisieren.

Ausführliche Praxisbeispiele zeigen, wie Kommunen ihren eigenen Weg zur Verankerung von Bürgerbeteiligung finden. Eine Mustersatzung und ein Überblick über die rechtlichen Regelungen für Bürgerbeteiligung in den Kommunalgesetzen der Bundesländer geben weitere Anregungen auf dem Weg zu einer attraktiven und modernen Bürgerkommune.

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Literaturhinweise

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Umweltbundesamt (Hrsg.)

Wie gelingt Bürgerbeteiligung auf Bundesebene? Erfahrungen aus dem Bürgerdialog „GesprächStoff: Ressourcenschonend leben“

2017.

(Links | BibTeX)

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Gut leben in Deutschland. Regierungsbericht zur Lebensqualität in Deutschland

2016.

(Links | BibTeX)

Edgar Grande

Governance-Forschung in der Governance-Falle? - Eine kritische Bestandsaufnahme

In: Politische Vierteljahreszeitschrift, 53 (4), S. 565-592, 2012.

(BibTeX)

Siegfried Mauch

Moderierter Bürgerdialog

Boorberg, Berlin, 2011, ISBN: 978-3415047020.

(BibTeX)

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Methodenhinweise

Kommunaler Planungsworkshop
Der Planungsworkshop unterstützt mit seinem strukturierten Ablauf und geringen Zeitanspruch Kommunen bei der Ausarbeitung eines Aktionsplans. Die Methode ist besonders geeignet für Gruppen, die bereits über eine gemeinsame Vision verfügen.

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