Make City-Festival Berlin

Quelle: makecity.berlin, eigene Aufnahme (12.06.2015)

Vom 11. bis zum 28. Juni findet in Berlin das „Make City“-Festival für Architektur und Andersmachen statt. Das Festival beschäftigt sich damit, wie Menschen zusammen in der Stadt leben wollen und wie sie dieses Zusammenleben gemeinsam gestalten können.

Es setzt sich mit verschiedensten Ideen des Urban Design auseinander und zielt
darauf ab, dass sich Bürger für ihre Interessen engagieren, zusammen neue Ideen entwickeln und gemeinsam entscheiden. Bürgerbeteiligung ist hier das große Stichwort.

Besonders interessant ist der Themenbereich „Gemeinsam Gestalten„, der sich mit der Idee einer „Urban Open Source“ für das Stadt-Design auseinandersetzt.

Einer der Festival-Gäste ist der Designer und Architekt Van Bo Le-Mentzel, bekannt geworden durch seine Baunanleitungen für Hartz-IV-Möbel. Er wurde von dem Verein Flussbad Berlin eingeladen, für dessen Spree-Freibad-Projekt er sich engagiert.

Auch Le-Mentzel plädiert für mehr Bürgerbeteiligung. Er ist davon überzeugt, dass die Bürger erfahren müssen: „Ich als normaler Mensch in dieser Bevölkerung kann etwas verändern„. Denn die Bürger wüssten schon, was sie wollen und was ihnen gut tut – man müsse ihnen nur mehr Freiraum geben, ihre Ideen zu verwirklichen.

Über 100 Partner haben das Festival mitgestaltet und finanziert, darunter Architekten, Designer, Planer, Bauunternehmer und Agenturen. Aber vor allem auch Bürgergruppen und -initiativen, die sich für mehr Mitbestimmung einsetzen.

Der Eintritt und die Teilnahme am Festival sind kostenlos. Zentraler Veranstaltungsort ist das Tschechische Zentrum in der Wilhelmstraße 44 in Berlin.

Literaturhinweise

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