Citizen Science: Bürgerforschung weiterentwickeln

Quelle: www.Konsultation.buergerschaffenwissen.de , eigene Aufnahme

In mehreren Beiträge hat sich die Redaktion bereits mit dem interessanten Thema Bürgerbeteiligung im Forschungsprozess beschäftigt: Hier finden Sie die Vorstellung des Buchs von Peter Finke und das Interview mit Dr. Steffi Ober.

Der Begriff Citizen Science kennzeichnet die Aktivitäten von Bürgern/innen, die aktiv zur Vermehrung wissenschaftlicher Erkenntnis beitragen, dafür aber nicht den Rahmen etablierter öffentlicher wissenschaftlicher Einrichtungen nutzen. Unter dem lustigen Projekttitel “BürGEr schaffen WISSen – Wissen schafft Bürger” (GEWISS) hat ein Konsortium verschiedener Institutionen im Mai 2014 ein Programm gestartet, um im Rahmen verschiedener Veranstaltungen und Arbeitsgruppen die Umsetzung und Stärkung von Citizen Science in Deutschland zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

Grundlage für die Konzeption der Strategie Citizen Science 2020 ist (entsprechend der Grundgedanken des Programms) ein breiter gesellschaftlicher Dialog. Ein wesentliches Tool dieses Dialogs ist eine Online-Konsultation über das Rahmenpapier der Strategie. Diejenigen, die Interesse daran haben, können bis zum 19. Oktober ihre Meinung zum Rahmenpapier äußern. Es besteht die Möglichkeit, die Kurzumfrage “Warum ist Citizen Science wichtig für Sie?” zu beantworten, den Text direkt zu kommentieren, auf die Kommentare anderer Beteiligter zu reagieren, und die Bedeutung jedes Absatzes zu bewerten.

Weitere Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen der Strategieentwicklung sind:

  • die Einreichung von Positionspapieren durch Organisationen bis zum 9. November 2015
  • die Teilnahme an verschiedenen Dialogforen und Veranstaltungen des GEWISS Projektes