Jugendpartizipation in Lateinamerika

Foto: Linh Do via flickr.com , Lizenz: CC BY 2.0

Das iberoamerikanische Generalsekretariat (SEGIB) hat kürzlich, gemeinsam mit der iberoamerikanischen Jugendorganisation OIJ, das dreijährige Programm IberJóvenes (Jugend Iberoamerikas) ins Leben gerufen. Im Fokus steht die Partizipation und Inklusion, sowie die Wahrung von Menschenrechten von Jugendlichen in ganz Lateinamerika und auf der iberischen Halbinsel. „Jugendliche glauben an die Möglichkeit des Wandels und wollen daran teilhaben“ sagte Rebeca Grynspan, Generalsekretärin der SEGIB.

In einer Gesellschaft, die (anders als in weiten Teilen Europas) sehr jung ist und in der die junge Generation häufig kaum Zugang zu politischen Entscheidungen hat, geht es nicht nur um die Ermächtigung der jungen Generation, sondern auch um das Potential zu sozialer Transformation.

Das Programm richtet sich an Jugendliche zwischen 15 und 29 Jahren mit einem besonderen Fokus auf Frauen, auf die ländliche und indigene/afrikanischstämmige Bevölkerung sowie auf Menschen jenseits der Heteronormativität.

„Man ist jung, solange man mehr Hoffnungen als Erinnerungen hat.“

Ziel ist es, die Beteiligungsmöglichkeiten Jugendlicher zu verbessern, Räume für Dialoge zwischen den Generationen zu schaffen und die Einbeziehung von Jugendlichen in politische Entscheidungen zu gestalten. Dabei steht die Bildungsarbeit und die Stärkung von Selbstorganisation und Mobilität über internationalen Austausch im Vordergrund.

Literaturhinweise

162 Einträge « 17 von 17 »
Simon Joss; John Durant: Public Participation in Science. The Role of Consensus Conference in Europe. Science Museum, London, 1995. ( BibTeX )
Benjamin Barber: Starke Demokratie: Über die Teilhabe am Politischen. Rotbuch Verlag, Berlin, 1994, ISBN: 978-3880228047. ( BibTeX )
162 Einträge « 17 von 17 »

Stöbern Sie in unserem Literaturverzeichnis ...