Der Querdenker-Effekt

Kann uns Corona spalten? Jörg Sommer im Interview.

Trotz zweiter Corona-Welle und steigender Todeszahlen: Der Protest der selbst ernannten „Querdenker“ ist nicht verstummt. Was treibt sie an? Wie gefährlich ist das für unsere Gesellschaft?

Bild: ZDF

In einer aktuellen ZDF-Reportage geht Reporter Jochen Breyer der Frage nach, wie viel gesellschaftlicher Sprengstoff in der „Querdenker“-Bewegung steckt.

Fehlendes Vertrauen in Politik und Medien – für Jörg Sommer vom Berliner Institut für Partizipation eint das viele der „Querdenker“. Ihre Demonstrationen seien unübersehbare Symptome eines Problems, das schon länger bestehe: „Wir sind in einer Situation, in der die ‚Ehe‘ zwischen den politischen Akteuren und kleinen, aber durchaus signifikanten Teilen der Bevölkerung eine zerrüttete Situation darstellt.“

Für ihn geht es darum, mit einer „gewissen Demut“ auf die Protestierenden zuzugehen – ohne die „Querdenker“-Bewegung, die inzwischen vom baden-württembergischen Verfassungsschutz beobachtet wird, zu verharmlosen …

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