Szenario-Workshop

Szenario-Workshop ist ähnlich dem Partizipativen Backcasting eine Methode der Zukunftsforschung. Sie wird zur Antizipation zukünftiger Probleme eingesetzt, und zielt auf die Vermeidung dieser Probleme ab, indem die Teilnehmenden aktuelle Lösungsansätze gemeinsam bearbeiten.

Foto: Kristian Bjornard via flickr.com , Lizenz: CC BY-SA 2.0

Verfahrenskonzept

Ja

Funktion

Konsultation; Mitbestimmung

Gruppengröße

Sehr große Gruppen >50 Personen; Großgruppen >30 Personen

Teilnehmer (Min.)

30

Teilnehmer (Max.)

250

Zielgruppe

Allgemeinheit; gewisse Verbindung zwischen den Teilnehmenden (gemeinsame Interesse an der Überwindung möglicher zukünftiger Probleme)

Vorbereitung

Gezielte Auswahl der Teilnehmenden, die gemeinsames Interesse an der Überwindung möglicher zukünftiger Problemen haben

Ablauf
  1. Phase: Erstellung einer genauen Problembeschreibung, der alle Teilnehmenden zustimmen.
  2. Phase: Identifikation, Erläuterung und Gewichtung von Faktoren, die das identifizierte Problem unmittelbar beeinflussen.
  3. Phase: Die Einflussfaktoren werden zu ausführlichen Szenarien ausgearbeitet, um verschiedene mögliche Zukunftsentwicklungen und deren Folgen sichtbar zu machen.
  4. Phase: Zwei positive und zwei negative Szenarien werden in Arbeitsgruppen diskutiert.
  5. Phase: Aus den diskutierten Szenarien werden Lehren gezogen und Handlungsstrategien erarbeitet. Die Entwicklung von Strategien führt zu einem Maßnahmenkatalog, der als Prioritätenliste organisiert wird.
Benötigtes Material

Tischen/ Stühle, Flipcharts und Textmakers.

Dauer

Mehrere Tage

Kosten pro Teilnehmer

50,- bis 100,- EUR

Anforderungen an Moderation

Hoch

Professionelle Moderation

Erforderlich

demokratie.plus - der Podcast