Konsenskonferenz

Die sogenannte Konsens- oder Bürgerkonferenz ist für die Technikfolgenabschätzung, für wirtschaftliche und soziale Themen geeignet. Diese Methode ermöglicht, die Perspektiven der informierten Laien zur Beurteilung wissenschaftlicher und technologischer Entwicklungen in die Debatte einzubeziehen.

Foto: DUP Photos via flickr.com, Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0

Verfahrenskonzept

Ja

Funktion

Konsultation; Mitbestimmung

Gruppengröße

Mittlere Gruppen 15-30 Personen; Kleingruppen < 15 Personen

Teilnehmer (Min.)

10

Teilnehmer (Max.)

30

Zielgruppe

Allgemeinheit

Vorbereitung
  • Teilnehmer per Zufallsauswahl bestimmen
  • die Teilnehmer mit Expertenmaterial informieren
  • Experten zum Thema einladen, die möglicherweise teilweise von den Teilnehmern selber ausgewählt werden
Ablauf

1. Tag: Anhörung der Experten*innen mit Auswertungsdiskussion im Anschluss.

2. Tag: Die Fachleute beantworten die Fragen des Plenums. Anschließend findet eine Grobdebatte statt, die Antworten der Experten*innen werden bewertet und das Schlussdokument mit Stellungnahmen, Empfehlungen und Begründungen wird verfasst (nicht öffentlich).

3. Tag: Nachdem die Fachleute eventuell sachliche Fehler im Bericht korrigiert haben, wird der Bericht erst im Plenum, und dann der Presse, Öffentlichkeit und ggf. den Entscheidungsträgern präsentiert.

Benötigtes Material

Expertenmaterial, Material für die Präsentation des Berichts, Laptop für die Protokollierung der Gespräche (als Basis für den Bericht)

Dauer

Mehrere Tage für die Konferenz, einige Wochen für die Vorbereitung

Kosten pro Teilnehmer

> 100,- EUR

Anforderungen an Moderation

Mittel

Professionelle Moderation

Erforderlich

demokratie.plus - der Podcast