Fishbowl

Die Methode des Fishbowls ist eine offene Diskussionsform, die als dynamische Alternative zur Podiumsdiskussion gilt. Sie ermöglicht die Vertretung von partikulären Interesse in einer größeren Gruppe, indem sie sowohl die Fähigkeit zur Artikulierung der eigenen Bedürfnisse als auch das gegenseitige Zuhören fördert. Sie ist auch für die Präsentation von Gruppenergebnissen und für Streitfragen geeignet.

Foto: Stephan Röhl (Heinrich Böll Stiftung) via flickr.com , Lizenz: CC BY-SA 2.0

Verfahrenskonzept

Nein

Funktion

Konsultation

Gruppengröße

Sehr große Gruppen >50 Personen; Großgruppen >30 Personen; Mittlere Gruppen 15-30 Personen

Teilnehmer (Min.)

25

Teilnehmer (Max.)

500

Zielgruppe

Allgemeinheit

Vorbereitung

Auswahl der Teilnehmer: Selbstelektion für diejenigen, die vom Thema betroffen sind oder sich dafür interessieren + repräsentative Zufallsauswahl, um möglichst viele Einzelinteressen abzudecken.

Ablauf

Zwei Gruppen werden gebildet: ein innerer Kreis, in dem diskutiert wird, und ein äußerer Kreis, in dem nur zugehört wird. Teilnehmer des Außenkreises können jedoch jederzeit in den Innenkreis gehen, um an der Diskussion aktiv teilzunehmen.

Benötigtes Material

Sessel/ Stühle, Mikrofon bei größeren Gruppen

Dauer

Wenige Stunden

Kosten pro Teilnehmer

< 10,- EUR

Anforderungen an Moderation

Gering

Professionelle Moderation

Nicht erforderlich

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