Kommentar zur Diskussion um einen Think-Tank für Partizipation:

Ulrich Martin Drescher

Nachgedacht über Partizipation wurde/wird schon (zu) viel – jetzt kommt es darauf an, Beteiligungs-Möglichkeiten gesellschaftlich aktiv anzubieten. Einerseits, weil das Interesse am Eingreifen, Zupacken an vielen Stellen der Gesellschaft aufpoppt, andererseits, weil wir nur durch`s Tun lernen, wie es besser gehen kann. Und drittens, weil die aktuellen Entwicklungen von Beteiligung durch rasche Digitalisierung das Nachdenken von (schon vom Namen her) festen Denk-Tanks links und rechts überholen. Machen wir es doch so, wie damals bei Metaplan: Erst die Praxis des Beteiligens einfach iterativ ausprobieren und neu entdecken – die Theorie dazu können wir und andere dann später nachliefern!

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