Kommentar zur Diskussion um einen Think-Tank für Partizipation:

Hans Leo Bader

Eine Institution, die Partizipation von Anfang an partizipativ und transparent (Open Source) entwickelt, hat die Chance, eine allgemein anerkannte Unabhängigkeit und damit Vertrauen zu generieren. Sie kann gesellschaftlich positive Veränderungen bewirken und damit den Bürgern die dringend benötigte Möglichkeit geben, die Zukunft der Gesellschaft wirklich gemeinschaftlich zu gestalten.

Partizipation ist, wie Nachhaltigkeit, zur leeren Worthülse verkommen, weil sie oft missbräuchlich zur einseitigen Durchsetzung von Partikularinteressen verwendet, oder von individuellen partikularen Interessen torpediert wird. Partizipation benötigt das gegenseitige Vertrauen aller jeweils Beteiligten (oder besser Betroffenen), dass tatsächlich ein Interessensausgleich stattfindet.

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