Wie evaluiert man Partizipation?

Arbeitsgruppe des bipar definiert Roadmap für die Entwicklung einheitlicher Evaluations-Standards

Wie lässt sich die Qualität von Beteiligungsverfahren messen. Dieser Frage widmet sich die AG Evaluation und will dazu bis Ende des Jahres ein Kriterienset erarbeiten.

Die AG Evaluation des Berlin Instituts für Partizipation arbeitet in den kommenden Monaten unter Hochdruck an einem Modell zur standardisierten Evaluation von Kommunen und anderen Beteiligungsträgern.

Die Teilnehmer der vergangenen Sitzung der Arbeitsgruppe am 4. Mai 2018 erarbeiteten dazu eine vorläufige Roadmap:

  • In den kommenden Wochen sammelt die Arbeitsgruppe in einem gemeinsamen digitalen Brainstorming Vorschläge für Evaluationskriterien und deren objektive Messbarkeit. Diese Form der Online-Kollaboration soll weiteren Interessenten sowie den nicht in Berlin ansässigen assoziierten Mitgliedern des Instituts Gelegenheit zur Beteiligung am Prozess geben.
  • Sobald der Sammelprozess abgeschlossen ist, trifft sich die AG zu einer gemeinsamen Strukturierung des Kriteriensets.
  • Noch im Mai wird eine Online-Sitzung die Rahmenbedingungen des Evaluationsprojektes diskutieren. Dazu gehören insbesondere inhaltliche, organisatorische und finanzielle Aspekte des Evaluationsprozesses.
  • Am 19. Oktober 2018 wird der aktuelle Projektstand im Rahmen der Jahrestagung des Berlin Instituts für Partizipation öffentlich vorgestellt und mit Beteiligungsexperten diskutiert.
  • Im Anschluss beginnt gemeinsam mit ersten Pilotkommunen die Feinjustierung der Umsetzung.
  • Anfang 2019 ist mit dem offenen Evaluationsangebot für Kommunen und andere Institutionen zu rechnen.

Die Arbeitsgruppe freut sich über weitere Interessenten aus Wissenschaft und Praxis, die sich insbesondere an der Entwicklung des Kriteriensets beteiligen wollen.

Die Mitarbeit ist unabhängig von einer Präsenz in Berlin möglich. Weitere Informationen zu den Möglichkeiten der Mitarbeit an diesem und weiteren Projekten des Instituts finden Sie hier.