Repräsentative Bürgervoten dank Teilnehmer-Auslosung

Wie lässt sich die Berücksichtigung der gesellschaftlichen Interessenpluralität in Beteiligungsverfahren besser erreichen? Dieser Frage geht Timo Rieg in seinem Beitrag nach. Er tritt für eine stärkere Anwendung von Losverfahren ein, um den Einfluss der Selbstselektivität zu begrenzen.

Repräsentativität dank Auslosung

Die Auslosung der Mitglieder zur Bildung von Entscheidungsgremien wurde schon in der Antike praktiziert. Sie bietet gegenüber anderen Formen der Bestellung politischer Vertreter erhebliche Vorzüge, ist allerdings in Vergessenheit geraten. Dabei könnte sie in der Gegenwart vielfältig eingesetzt werden, um mehr Repräsentativität politischer Entscheidungsprozesse sicherzustellen.

Timo Rieg
Repräsentative Bürgervoten dank Teilnehmer-Auslosung
Berlin, 2017, ISBN 978-3-942466-27-1