Schweigediskussion

Foto: Urs Steiner via Flickr.com ,Lizenz: CC BY 2.0

Die Schweigediskussion bzw. das „Stumme Schreibgespräch” dient dazu, konventionelle Kommunikationsmuster aufzulösen. Ausschließend schriftlich tauscht sich die Gruppe über einen bestimmten Sachverhalt aus. Dadurch können auch schweigsame Teilnehmer aktiviert werden.

Verfahrenskonzept

Nein

Funktion

Dokumentation

Gruppengröße

Mittlere Gruppen 15-30 Personen; Kleingruppen < 15 Personen

Teilnehmer (Min)

5

Teilnehmer (Max)

30

Zielgruppe

Allgemeinheit

Vorbereitung

Auf Tischen wird ein großer Papierbogen ausgelegt. Der Methodenleiter notiert einen Impuls bzw. mehrere kurze Fragestellungen.

Ablauf

Diese Methode dient dazu, Feedback zu geben oder den Einstieg in ein Thema zu gestalten. Die Teilnehmer haben die Aufgabe, auf die notierten Thesen zu antworten. Dazu erhält jeder einen Stift und kann Kommentare, Fragen oder weitere Aspekte ergänzen, auf welche die anderen Gruppenmitglieder wiederum antworten können.
Wichtig ist, dass während der ganzen Zeit nicht gesprochen wird.
Die Schweigediskussion endet entweder nach einer vorgegebenen Zeit (etwa 20 Minuten) oder wenn der Schreibfluss merklich abnimmt. Der Methodenleiter fasst die wichtigsten Aspekte zusammen. Diese werden in der anschließenden mündlichen Diskussion besprochen.

Material

– Plakate/Papierrollen
– Stifte

Tipps und Anregungen

Bei vielen Teilnehmern können auch mehrere Plakate verwendet werden.

Dauer

Wenige Stunden

Kosten pro Teilnehmer

< 10 €

Anforderung an Moderation

Gering

Professionelle Moderation

Nicht erforderlich

 

Siehe dazu:
Bundeszentrale für politische Bildung, Methodensammlung
Schulentwicklung NRW, Methodensammlung

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